Was ist Bio?
Was heißt Anbauverband?
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Was ist Bio?
Die Begriffe "Bio" und "Öko" im Zusammenhang mit Lebensmitteln sind gesetzlich geschützt. Jedes Produkt, welches im Schriftzug eines dieser beiden Begriffe trägt muss nach den Vorgaben der EG-ÖKO-Verordnung 834/2007 hergestellt sein, sprich die Grundlagen dieser Bestimmung einhalten. Nur dann dürfen Bio-Produkte das in Deutschland mittlerweile recht gut bekannte sechseckige Bio-Siegel tragen. Seit 01. Juli 2010 gilt in der EU ein einheitliches, verbindliches Logo, das innerhalb eines Übergangszeitraums von 2 Jahren eingeführt wird und mit dem ökologisch erzeugte Lebensmittel gekennzeichnet werden müssen.
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Folgende grundlegenden Eigenschaften müssen Bio-Lebensmittel, welche ein Bio-Siegel besitzen, aufweisen (nicht abschließend):
• keine Verwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln im Anbau, stattdessen
Nutzung von widerstandsfähigen Sorten und Einhaltung geeigneter Fruchtfolgen, dass der
Boden sich auf natürliche Weise regenerieren kann, Anwendung von natürlichen Fressfeinden
der Schädlinge und mechanische Unkrautbekämpfung - wie Lockerung des Bodens und
Humuseinbringung
• kein Einsatz von leicht löslichem Mineraldünger
• Stickstoff darf als Dünger nur gebunden in Form von Mist oder Kompost in den Boden
eingebracht werden, Verwendung von Leguminosen in der Fruchtfolge (Leguminosen sind
Hülsenfrüchtler wie Bohnen, Erbsen oder Linsen, die in den Wurzeln kleine Knöllchen besitzen
in denen sich Stickstoff bindende Bakterien befinden und so die Pflanze auch in kargen
Gegenden gut überleben kann)
• die als Stickstoff ausgebrachte Menge an Dünger pro m² ist beschränkt
• chemisch-synthetische Wachstumsregulatoren oder der Einsatz von Hormonen sind verboten
• die Viehdichte ist streng an die jeweils vorhandene Fläche gebunden
• Futterversorgung der Tiere möglichst aus dem eigenen Betrieb, wenig Zukauf
• weitgehender Verzicht auf Antibiotika, Verbot von Antibiotika und Leistungsförderern im Futter
• eine möglichst artgerechte Viehhaltung mit Freilauf und Einstreu, Verbot von Käfighaltung bei
Geflügel
• grundsätzlich ist es verboten Lebensmittel für Haltbarkeitszwecke zu bestrahlen und
gentechnisch veränderte Organismen einzusetzen
• es sind nur 45 Zusatzstoffe für ein Bio-Lebensmittel mit Bio-Siegel zugelassen
Was heißt Anbauverband?
Neben der EU-Öko-Verordnung existieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Teil seit Jahrzehnten Verbände des ökologischen Landbaus. Hier haben sich bereits weit vor der Verabschiedung der EG-Öko-Verordnung Bio-Landwirte und Öko-Betriebe zusammengeschlossen um den Gedanken eines ökologischen, nachhaltigen Landbaus voranzutreiben. Aus diesen Ursprüngen entstand später erst die Basis eines EU weit einheitlichen Standards für Bio-Produkte in Form der EG-Öko-Verordnung.
Der wesentliche Unterschied zwischen den Prinzipien der Anbauverbände gegenüber den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung besteht in den umfangreicheren und erheblich strengeren Maßstäben, welche Eigenschaften ein Bio-Lebensmittel vorweisen muss, um das Verbands-Siegel tragen zu dürfen. Alle Betriebe, die nach den Vorgaben der verschiedenen Anbauverbände arbeiten, werden von diesen regelmäßig überprüft.
Die nachfolgende Auflistung soll Ihnen einen ersten Überblick geben, welche Öko-Anbauverbände es gibt und welche Philosophien sie im Kern verfolgen. So lernen Sie bei Ihrem Einkauf ganz leicht Qualitätsmerkmale anhand der Verbands-Siegel zu erkennen und zu verstehen.
Der Demeter-Verband ist der älteste Öko-Anbau Verband in Deutschland. Bereits 1924 wurde durch den österreichischen Philosoph und Esoteriker Rudolf Steiner in seinen Vorträgen "Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft" der Grundgedanke der Anthroposophie gelegt und die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ins Leben gerufen. Sie bündelt das Verständnis, das der Mensch ein mehrdimensionales Wesen ist, der materielle Orientierung mit kosmischen Kräften der Natur verbinden kann (wie bspw. die Aussaat im Einklang mit der Natur und nicht nach "Herstellerangabe") Aus diesen Anschauungen gründete sich 3 Jahre später der Demeter-Verband, in dem Bio-Landwirte die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise anwenden und bis heute weiter entwickeln. Demeter-Bauern verstehen Landwirtschaft als ganzheitlichen, geschlossenen und in sich gesunden Organismus. Deshalb gehört zu jedem Demeter Betrieb neben dem eigentlichen Landbau auch immer die Tierhaltung dazu, die auf eine rundum wesensgerechte Haltung ausgelegt ist. In der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise gibt der Demeter-Bauer der Natur mehr zurück als er entnommen hat, so dass die Bodenfruchtbarkeit auf Dauer gesichert und gesteigert wird. Der Demeter-Anbauverband gibt die unter den Anbauverbänden strengsten Regeln vor, welche beim Anbau und bei der Weiterverarbeitung beachtet werden müssen.
Achten Sie bei Spaziergängen in der Natur ruhig einmal bewusst auf Kuhherden, bei denen die Tiere noch ihre Hörner besitzen. So lassen sich Demeter Bauernhöfe meist schon von "weitem" erkennen.
Quelle: demeter.de
Bioland ist heute der größte Bio-Anbauverband in Deutschland und neben dem Demeter Verband ebenso ein Pionier auf dem Gebiet der ökologischen Land- und Viehwirtschaft. Grundsatz ist, dass alle Bioland-Produkte, sei es beim Erzeuger oder Verarbeiter nach organisch-biologischen Gesichtspunkten hergestellt und verarbeitet werden im Einklang mit der Natur, in einer möglichst rückstandsarmen und nährstoffschonenden Weise. Von zentraler Bedeutung sind dabei die nachfolgenden Kriterien:
• Die natürlichen Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft zu pflegen
• Lebensmittel mit hohem gesundheitlichen Wert zu erzeugen
• Aktiven Natur- und Artenschutz zu betreiben
• Umweltbelastungen zu vermeiden
• Nutztiere artgerecht zu halten
• Einen Beitrag zu leisten zur Lösung der weltweiten Energie- und Rohstoffprobleme
• Die Grundlage für die Erhaltung und Entwicklung freier bäuerlicher Strukturen zu schaffen.
Das schließt auch eine vollständige Deklaration aller eingesetzen Zutaten mit ein. Die Richtlinien von Bioland sind gegenüber der EG-Öko-Verordung weitaus strenger. Zum Beispiel dürfen nur 22 unbedenkliche Zusatzstoffe verwendet werden (in der EG-Öko-Verordnung sind es dagegen 47) oder in der Tierhaltung sind nur 140 Legehennen, 280 Hähnchen oder 10 Mastschweine pro vorhandenem Hektar Land zugelassen (im Vergleich dazu 230 Legehennen, 580 Hähnchen und 14 Mastschweine in der EG-Öko-Verordnung). Das Futter muss zu über 50% vom eigenen Hof oder einer regionalen Kooperation stammen.
Der Gesamtverband ist in 8 Länderverbände in Deutschland untergliedert, die vorort die Betreuung und Interessensvertretung von Bauern und Lebensmittelverarbeitern auf regionaler und Landesebene warnehmen.
Quelle: bioland.de
Der 1982 gegründete Naturland Anbauverband ist noch einer der jüngeren Bio-Verbände. Der ökologische Landbau im Sinne des Naturland-Verbandes stellt im Kern auf eine ganzheitliche systemorientierte Betrachtung ab. Von der Erzeugung bis zur Ladentheke werden weit aus strengere Anforderungen als bei der EG-Ökoverordnung an Bauern und Verarbeitungsbetriebe gestellt. Neben der zentralen Aufgabe ökologische, nachhaltige Land- und Viehwirtschaft voranzutreiben geht Naturland speziell in weiterführende Bereiche außerhalb der EG-Öko-Verordnung hinein. Dabei steht der Anbauverband insbesondere für nachhaltiges Wirtschaften, Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser und Verbraucherschutz als ganzheitliche Zielsetzung. In den letzten Jahren wurde zur Schaffung von Standards in der ökologischen Aquakultur, der ökologischen Waldnutzung, der Einhaltung sozialer Standards und eines fairen Handels weltweit Pionierarbeit geleistet. Naturland ist weltweit organisiert und betreut international 50.000 Bauern, welche 142.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche und Aquakultur bewirtschaften.
Quelle: naturland.de
Der Biopark Verband wurde 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Die Erzeugergemeinschaft ging als Zusammenschluss aus ehemaligen DDR Landwirtschaftsgenossenschaften hervor, die sich dem ökologischen Landbau und Tierwirtschaft verpflichtet fühlten. Besonders in der der Region Mecklenburg-Vorpommern existieren viele Naturschutzgebiete, die von Biopark-Landwirten schonend bewirtschaftet werden. Der Schutz der Natur und Landschaft steht dabei im Vordergrund. Dabei haben die artgerecht gehaltenen Tiere Freilauf und werden nur mit Futter aus dem eigenen Betrieb versorgt, synthetische Stickstoffdünger sind untersagt. Gerade in strukturschwachen Regionen engagieren sich Biopark-Landwirte qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Region wirtschaftlich und sozial zu stärken. Übrigens wurde auf Initiative von Biopark die erste Gentechnik freie Region in Deutschland gegründet.
Quelle: biopark.de
Eine nachhaltige, ökologische Wirtschaftsweise insbesondere auf Basis der Förderung regionaler Strukturen ist das Ziel des Biokreis-Anbauverbandes. Der 1979 gegründete Verein will ursprüngliche bäuerliche Landwirtschaft auf ökologischer Basis wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Dabei stellen der Aufbau und die Pflege regionaler Netzwerke zwischen Erzeugern und Verarbeitern sowie vertrauensvolle Marktpartnerschaften einige wesentliche Arbeitsschwerpunkte des Biokreis-Verbandes dar. Sämtliche Richtlinien zum ökologischen Landbau und Viehaltung gehen über die der EG-Öko-Verordnung hinaus, so zum Beispiel:
• vollständige Umstellung des Betriebes auf eine ökologische Bewirtschaftung
• Düngemittelbegrenzung auf 112 kg Stickstoff pro ha und Jahr
• Verbot von Düngemitteln, die aus Fleisch-, Blut- und Knochenmehl hergestellt wurden
• Rinder dürfen nur Bio-Futter bekommen, Futter überwiegend aus dem eigenen Hof
• ausschließlich artgerechte Fütterung der Tiere
• Vermeidung langer Transportwege zur Schlachtung (regionaler Ansatz)
• Fruchtfolge in der Landwirtschaft muss mindestens 30% Leguminosen zu Erhaltung der
Bodenfruchtbarkeit beinhalten
• alle Pflanzen dürfen nur auf "echtem" Boden gedeihen
Biokreis engagiert sich auch im Bereich der Beratung von Verbrauchern zu gesundheitsbewusster Ernährung und Lebensweise.
Quelle: biokreis.de
Ecoland ist ein regionaler Anbauverband, welcher 1997 von Hohenloher Bio-Bauern gegründet wurde, um eine Stärkung des ländlichen Landwirtschaftsraums Hohenlohe - Baden-Württemberg zu erreichen. Der Verband tritt neben der fachlichen Beratung der angeschlossenen Betriebe zur Förderung des Öko-Landbaus auch für die Schaffung von Vermarktungsstrukturen zwischen den einzelnen Wirtschaftspartnern ein. Hierzu zählen Beratungs- und Aufklärungsleistungen hin zu Verbrauchern, die Vertretung agrarpolitischer Interessen im Ökolandbau und nicht zuletzt die Erzeugung gesunder Lebensmittel aus einer intakten Umwelt. Der Schutz der Artenvielfalt, des Bodens, des Wassers und des Klimas in einer verträglichen Weise mit der Landwirtschaft stellen ein weiteres wichtiges Arbeitsgebiet von Ecoland dar. Seit einigen Jahren arbeitet Ecoland an mehreren Projekten zum Anbau von Kräutern und Gewürzen nach traditioneller Weise unter Verwendung alter Landsorten und wildem Gewürz- und Kräuterbestand in den jeweiligen Regionen, fern ab von jeglichem industriellen Umfeld. Gesundheitsbewussten Verbraucher und Feinschmecker können die ganz besondere Intensität der Aromen traditionell gewonnener Gewürze und Kräuter neu erfahren.
Quelle: besh.de/ecoland
Ecovin ist der Bundesverband ökologisch arbeitender Weinbauern, welcher 1985 gegründet wurde. Heute sind bereits 1300 ha Rebfläche durch 210 Mitglieder aus 10 Anbaugebieten im Ecovin-Verband angeschlossen und garantieren eine besondere Qualität und ökologische Konsequenz in ihren Bio-Weinen. Der Verband hat seine Aktivitäten mittlerweile schon übergreifend im europäischen Raum angesiedelt und speziell auf den Bereich Pflanzenschutz und Rebsortenzüchtung konzentriert, um ein stärkeres ökologisches Gleichgewicht im Weinanbau und einen sensibleren Umgang mit der Natur zu fördern. Konkret geht es dabei um die folgenden Ziele:
• biologische Aktivierung des Bodens für gesunde und stabile Rebsorten
• Verzicht auf Kunstdünger
• Prävention statt Pestizide durch Förderung von Nützlingen, pflanzenstärkende Pflegepräparate
• Verwendung von widerstandsfähigen Rebsorten (z.B. gegen Pilzerkrankungen)
• Schaffung von sogenannten "Untersaaten" - Lebensräume für bedrohte Pflanzen- und Tierarten
• garantiert Gentechnikfrei - sei es bei der Pflanzenauswahl, bei Hefen und allen anderen
Hilfsstoffen
Die Richtlinien des Ecovin Verbandes gehen über die Grundsätze der EG-Öko-Verordnung hinaus.
Quelle: ecovin.de

Der Gäa Bundesverband hatte seine Ursprünge in einer Arbeitsgemeinschaft für ökologischen Landbau der ehemaligen DDR. Bereits seit 1988 steht der Begriff Gäa (Gaia - aus der altgriechischen Mythologie = "Urmutter Erde") für bundesweite Förderung eines modernen Öko-Landbaus und Strukturaufbau vom kleinen Gartenbaubetrieb bis zum landwirtschaftlichen Großunternehmen. Die folgenden Grundsätze kennzeichnen die Philosophie des Gäa-Anbauverbandes, wobei die Richtlinien für die beteiligten Betriebe eine der strengsten Anforderungen in Deutschland darstellen:
• möglichst geschlossene Kreisläufe
• Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel
• Grundwasserschonung
• tierartgerechte Haltung und Umgang
• Einschränkung der erlaubten Zusatzstoffe und Hilfsstoffe in der Verarbeitung
• Verzicht auf gentechnisch-veränderte Zusatzstoffe und Mikroorganismen
• höher Artenvielfalt auf den ökologisch bewirtschafteten Flächen (z.B. durch Biotope und
Hecken)
Die weit über die EG-Öko-Verordnung hinausgehenden Richtlinien werden durch weitere Kriterien, wie der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Ressourcen und Umweltschutz sowie Naturschutz ergänzt. Seit 2004 ist der Gäa-Verband durch Biosuisse, dem strengen Schweizer Bio-Dachverband, direkt anerkannt.
Quelle: gaea.de

Das AMA Bio-Zeichen ist das Österreichische Bio-Gütesiegel. Analog dem Deutschen Bio-Siegel, dürfen nur rein biologisch erzeugte Lebensmittel dieses Siegel tragen, welche die Richtlinien des Österreichischen Lebensmittelbuches 4. Auflage, Kapitel A8 erfüllen. Die Basis hierfür ist ebenfalls die EG-Öko-Verordnung 834/2007. Die Grundprinzipien des biologischen Landbaus sind hier in 3 Säulen zusammengefasst und wie folgt untergliedert:
Möglichst geschlossene Stoffkreisläufe
• Futtermittel müssen aus dem eigenen Betrieb stammen
• Anzahl der Tiere ist beschränkt auf die Anzahl Tiere die der eigene Betrieb ernähren kann
• Düngekreisläufe einhalten Verwendung von organischen Düngemitteln
• geeignete Sortenwahl
• Nützlingseinsatz
• mechanische oder thermische Beikrautentfernung
• Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
• Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger
Artgerechte Tierhaltung
• ausreichend Bewegungsmöglichkeit
• ausschließlich biologische Fütterung
• regelmäßiger Auslauf ins Freie
• keine vorbeugende Antibiotika
• kurze Transporte
• keine Gewaltanwendung beim Verladen
• keine Antistressmedikamente vor Schlachtung
Gentechnikfrei
• keine gentechnisch veränderten Futtermittel
• kein gentechnisch verändertes Saatgut
• keine gentechnisch veränderten Tierrassen
• keine gentechnisch veränderten Zusatz- oder Hilfsstoffe bei der Lebensmittelproduktion
Quelle: ama.at

Unter Bio Austria sind die österreichischen Bio-Bauern und Bio-Bauerinnen zu einer Wertegemeinschaft zusammengeschlossen, welche im Kern für:
• Ökologie
• Würde der Tiere
• Forschung und Innovation
• faire Preise
• Biobäuerliche Lebensmittelkultur
steht. Derzeit sind dem Verband 250 Kooperationsmitglieder und rund 13.000 Bio-Bauern und Bio-Bäuerinnen organisiert. Die Bauern vor Ort werden mit Beratung, regionalem Marketing und Weiterbildung intensiv betreut in der erfolgreichen Umsetzung des Bio-Gedankens. Bio Austria setzt sich zudem auf politischer Ebene, in der Wirtschaft, in den Medien bis hin zu den Konsumenten für die Stärkung der Bio-Werte und der Zusammenarbeit aller Kooperationspartner ein.
Quelle: bio-austria.at

Im Biosuisse Dachverband sind ca. 5500 Schweizer Knospe-Bauern und Knospe-Gärtner organisiert. Über 700 angeschlossene Verarbeitungsbetriebe führen die durch die Knospe-Bauern und Knospe-Gärtner gelegte Basis einer biologischen, nachhaltigen Anbauweise in den nachgelagerten Verarbeitungssektoren fort. Seit 1981 hat sich Biosuisse zu der zentralen Bio-Organisation der Schweiz entwickelt. Im Zentrum der Verbandsarbeit steht die Vereinbarkeit natürlicher Kreisläufe mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für gesunde Bioprodukte, die schmecken. Im Einzelnen setzen sich die Tätigkeitsschwerpunkte wie folgt zusammen:
• nachhaltige Bodenbewirtschaftung für bleibende Fruchtbarkeit und Lebendigkeit
• robuste Pflanzen und Tiere
• Einsatz von natürlichen Düngemitteln
• Förderung einer vielfältigen Flora und Fauna sowie ein lebendiges Ökosystem
• respektvoller Umgang mit den Tieren, mit artgerechter Haltung und Fütterung
• Sicherstellung von schonender Verarbeitung für authentische Bio-Produkte
• Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit bis zum Acker
• soziale Verantwortung für Mitarbeitende
• Einsatz für faire Erzeugerpreise für alle
• sorgsamer Umgang mit Wasser und Energie
Quelle: biosuisse.ch
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